Das Projekt aus Sicht des Architekten

Ein mit Pflanzen und Blüten gesäumter, offener Gang erschliesst und verbindet die L-förmigen Hausteile. Mit ihren symmetrischen Giebeldächern passen die Mehrfamilienhäuser hervorragend ins Zentrum von Jonen und gestalten dieses mit.

Thomas Birchmeier
Projektleiter „Blütenhof“
a4D Architekten
Zürich

Insgesamt zwei Baukörper sind so zueinander angeordnet, dass sie zusammen einen grosszügigen Hofraum – den Blütenhof – bilden. Die vielfältige und blütenreiche Begrünung ist das identitätsstiftende Merkmal der Überbauung und schafft einen sorgfältig gestalteten Innenhof mit hoher Aufenthaltsqualität. Über diesen und den zum Hof hin ausgerichteten Laubengängen, werden sämtliche Wohnungen erschlossen.

Die Namensgebung „Blütenhof“ erfolgt nicht nur aufgrund der artenreichen Bepflanzung des Hofraumes. Zusätzlich werden die attraktiven Laubengänge mit Kletterpflanzen versehen. Die verschiedenfarbig blühenden Gewächse tragen so mit ihren unterschiedlichen Farbstimmungen nicht nur zur aussergewöhnlichen Wohn- und Raumatmosphäre bei, sondern schaffen auch zusätzliche Privatsphäre in den Aussenräumen.

Die zweiseitig ausgerichteten Wohnräume der Geschosswohnungen verfügen über je zwei grosszügige Aussenräume: einen Sitzplatz auf dem Laubengang, der sich zum Hof hin orientiert sowie eine Loggia, welche auf die Umgebung ausgerichtet ist. Der Wohnungsspiegel bietet ein breites Spektrum von 2½- bis 6½-Zimmer Wohnungen. Die Dachwohnungen werden durch grosszügige Gauben belichtet und verfügen über ein zusätzliches Galeriegeschoss.

Die Siedlung verfügt über eine von der Lettenstrasse aus erschlossene Tiefgarage mit 85 Parkplätzen. Oberirdische, durch eine Baumreihe gegliederte Besucherparkplätze sind am Oberdorfweg vorgesehen. Ein Kinderspielplatz sowie gedeckte Velo- und Kinderwagenabstellplätze sind ebenfalls Teil der Umgebungsgestaltung.